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Optimaler Zuschauerschutz jetzt möglich - Start 13.03.2010

Die offizielle Vorstellung der ZuPo2010 und die des Versicherungsträgers erfolgte  am 11. und 12.03.2010 im Rahmen einer Pressemitteilung:

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Viele Profi-Vereine wollten schon lange ihre Fürsorge - insbesondere ihren Dauerkartenkunden gegenüber - eindrucksvoll unter Beweis stellen, aber es gab bislang kein überzeugendes Versicherungsprodukt. Die AAG Assekuranz hat diese Lücke erkannt und beseitigt.

ZuPo2010 bietet endlich einen Versicherungsschutz, der für den wirklichen Ernstfall eine spürbare Hilfe gewährleistet.

Um den optimalen Unfallschutz für Dauerkartenbesitzer finanzierbar zu machen, musste für den Invaliditätsfall eine "Hürde" eingebaut werden, die übrigens auch bei der Berufsgenossenschaft (gesetzliche Unfallversicherung) angewendet wird. Ein Leistungsanspruch besteht somit erst ab einen Invaliditätsgrad von 20%.

D e r   V e r s i c h e r u n g s u m f a n g

  1. Der Versicherer bietet Versicherungsschutz bei Unfällen, die der versicherten Person während der Wirksamkeit des Vertrages zustoßen.
     
  2. Der Versicherungsschutz wird rund um das Heimspiel des jeweiligen Vereines gewährt. Beginn des Versicherungsschutzes 6 Stunden vor dem Anpfiff - Ende des Versicherungsschutzes 6 Stunden nach dem Abpfiff
     
  3. Die versicherte Person (registrierter Dauerkartenbesitzer) ist während dieser Zeit auch dann versichert, wenn sie nicht das Heimspiel besucht.

U n f a l l r i s i k o   -   B e s o n d e r h e i t e n

  1. Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.
     
  2. Als Unfall gilt auch eine einzelne, erhöhte Kraftanstrengung, durch welche die versicherte Person unfreiwillig eine körperliche Gesundheitsschädigung erleidet.
     
  3. Abweichend von üblichen Unfallversicherungen ist die volle Leistungspflicht gegeben, wenn die versicherte Person zum Zeitpunkt des Unfalles unter Alkoholeinwirkung stand; beim Lenken eines Kraftfahrzeuges aber nur dann, sofern der Blutalkoholgehalt unter 1,1 o/oo lag.
     
  4. Eine versicherte Todesfallentschädigung wird auch dann gezahlt, wenn der Versicherte infolge einer Überanstrengung oder eines körperlichen Zusammenbruchs (Herzversagen / optischer Herztod) während des Aufenthaltes im Stadion oder unmittelbar danach (innerhalb von 48 Stunden) im Krankenhaus verstirbt.

D i e   L e i s t u n g s a r t e n

  1. Invaliditätsleistung ab 20%
  1. Führt der Unfall zu einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität von mindestens 20%) des Versicherten, so entsteht Anspruch auf Kapitalleistung aus der für den Invaliditätsfall versicherten Summe. Bei einem Invaliditätsgrad von weniger als 20% besteht kein Leistungsanspruch.
     
  2. Die Invalidität muss innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sowie spätestens vor Ablauf einer Frist von weiteren drei Monaten ärztlich festgestellt und geltend gemacht sein.
     
  3. Die Höhe der Leistung richtet sich nach dem Grad der Invalidität.
     
    1. Als feste Invaliditätsgrade gelten - unter Ausschluss des Nachweises einer höheren oder geringeren Invalidität - bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit
       
      eines Armes im Schultergelenk  70 Prozent
      eines Armes bis oberhalb des Ellenbogengelenks 65 Prozent
      eines Armes unterhalb des Ellenbogengelenks 60 Prozent
      einer Hand im Handgelenk 55 Prozent
      eines Daumens 20 Prozent
      eines Zeigefingers   10 Prozent
      eines anderen Fingers    5 Prozent
      eines Beines über der Mitte des Oberschenkels 70 Prozent
      eines Beines bis zur Mitte des Oberschenkels  60 Prozent
      eines Beines bis unterhalb des Knies  50 Prozent
      eines Beines bis zur Mitte des Unterschenkels 45 Prozent
      eines Fußes im Fußgelenk  40 Prozent
      einer großen Zehe    5 Prozent
      einer anderen Zehe   2 Prozent
      eines Auges 50 Prozent
      des Gehörs auf einem Ohr 30 Prozent
      des Geruchs   10 Prozent
      des Geschmacks   5 Prozent
         
    2. Bei Teilverlust oder Funktionsbeeinträchtigung eines dieser Körperteile oder Sinnesorgane wird der entsprechende Teil des Prozentsatzes nach a) angenommen.
       
    3. Werden durch den Unfall Körperteile oder Sinnesorgane betroffen, deren Verlust oder Funktionsfähigkeit nicht nach a) oder b) geregelt sind, so ist für diese maßgebend, inwieweit die normale körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit unter ausschließlicher Berücksichtigung medizinischer Gesichtspunkte beeinträchtigt ist.
       
    4. Sind durch den Unfall mehrere körperliche oder geistige Funktionen beeinträchtigt, so werden die Invaliditätsgrade, die sich nach (3) ergeben, zusammengerechnet. Mehr als 100 Prozent werden jedoch nicht angenommen.
       
  4. Wird durch den Unfall eine körperliche oder geistige Funktion betroffen, die schon vorher dauernd beeinträchtigt war, so wird ein Abzug in Höhe dieser Vorinvalidität vorgenommen. Diese ist nach (2) zu bemessen.
     
  5. Tritt der Tod unfallbedingt innerhalb eines Jahres nach dem Unfall ein, so besteht kein Anspruch auf Invaliditätsleistung.
     
  6. Stirbt der Versicherte aus unfallfremder Ursache innerhalb eines Jahres nach dem Unfall oder - gleichgültig, aus welcher Ursache - später als ein Jahr nach dem Unfall und war ein Anspruch auf Invaliditätsleistung nach (1) entstanden, so ist nach dem Invaliditätsgrad zu leisten, mit dem aufgrund der zuletzt erhobenen ärztlichen Befunde zu rechnen gewesen wäre.
  1. Todesfallleistung (Hinterbliebenenversorgung)
  1. Führt der Unfall innerhalb von 12 Monaten zum Tode, so entsteht Anspruch auf Leistung nach der für den Todesfall versicherten Summe. Zur Geltendmachung wird auf § 8 Absatz 7 verwiesen.
     
  2. Eine versicherte Todesfallentschädigung wird auch dann gezahlt, wenn der Versicherte infolge einer Überanstrengung oder eines körperlichen Zusammenbruchs (Herzversagen / optischer Herztod) während des Aufenthaltes im Stadion oder unmittelbar danach (innerhalb von 48 Stunden) im Krankenhaus verstirbt.
  1. Höchstentschädigung pro Vertrag / Verein

    Wenn durch ein Schadenereignis gleichzeitig mehrere versicherte Personen verletzt und / oder getötet werden, ist
    die Höchstleistung des Versicherers begrenzt auf maximal:

    EUR  20  Millionen für den Todesfall und  EUR 40 Millionen für den Invaliditätsfall   (*)

    Überschreiten die Entschädigungsleistungen für Tod und Invalidität aufgrund der je Person vereinbarten Versicherungssummen diesen Betrag, so ermäßigt sich die Entschädigung für die Einzelperson im entsprechenden
    Verhältnis.

(*) Die Festlegung erfolgt individuell; sie wird für jeden Gruppenvertrag gesondert kalkuliert und im jeweiligen Versicherungsschein ausgewiesen.

 

Hinweis:  Diese kurze Zusammenfassung dient nur der Vorabinformation. Die vollständigen Versicherungsbedingungen für die AAG Zuschauerversicherung ZuPo2010 (Form 1/2010) nebst dem vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Produktinformationsblatt werden mit dem endgültigen Angebot vorgelegt.